… oder die Reise durch unterschiedliche Bewusstseinsebenen.
(angelehnt an die LOCs von Ramaji, über die er in seinem Buch „1000“ sehr ausführlich schreibt)

Wir erleben sie alle.
Die unterschiedlichen Bewusstseinsebenen.
Mal mehr oder weniger bewusst.

Auf unserer Reise durchlaufen wir einfach diese unterschiedlichen Ebenen.
Je wacher wir werden,
desto bewusster werden sie,

und desto mehr können wir sie in uns selbst integrieren.
Zu uns nehmen.
Das Spiel von Dualität & Projektion durchschauen.
Und immer klarer sehen wir,
was wirklich läuft.
Was wirklich ist.

Es ist eine Reise zu uns selbst.
In uns selbst.

Auf unserer Reise entwickeln wir uns.
Solange der Mensch kein entwickeltes Wesen ist,
ist er fast wie ein Tier.
Es geht nur ums Überleben.
Wer ist der Stärkere ist hier die Frage.
Vollends auf uns selbst konzentriert,
sind Hass, Wut, Rache, Zorn, Herzlosigkeit vorherrschend.

Doch es gibt eine Weiterentwicklung hin zu mehr Emotionalität,
Akzeptanz, Bereitschaft, Fürsorge.
Hier wird das Herz weicher.

In gleichem Maße, wie sich die Emotionalität entwickelt,
entwickelt sich auch der Intellekt.
Der Denker ist brilliant auf dieser Stufe,
jedoch versucht er Emotionen zu kontrollieren.

Langsam kommt Liebe ins Spiel.
Zwar anfangs noch als extreme Selbstliebe,
doch wir erblicken ein Du.
Vorrangig wird hier ein Suchen nach dem Ende des Leidens.
Dieser Drang wird so stark, so unüberwindlich.

Dies ist die Stufe der spirituellen Suche.
Hier tauchen erstmals spirituelle Lehrer auf,
Menschen, die es bereits gemeistert zu haben scheinen.
Ein erster Hinweis auf das wonach eigentlich gesucht wird,
wird erfahren, wie z.B. gedankenlose Zustände.
Meditationen sind hier vorrangig
und es kommt zu einer tiefen Reinigung des Verstandes.

Der Übergang auf die nächste Stufe ist meist nicht angenehm,
denn es bedeutet den Tod des Egos.
Es ist dies der Sprung vom Schlafenden zum (Er)Wach(t)en sozusagen.

Es wird erfahren, dass nicht ich derjenige bin, der etwas tut.
Es erfolgt eine Ausdehnung in alle Richtungen.
Und tiefgehende Erfahrungen von Präsenz, Gewahrsein
Auch wenn der erste wesentliche Sprung stattgefunden hat,
wird erkannt, dass „ich“ zwar irgendwie gestorben ist,
dafür gibt es aber immer noch die Welt.
Also immer noch Dualität.

Doch die Reise ist jetzt nicht mehr aufzuhalten.
Du hast keine andere Chance als weiterzugehen.
Eine Zeit lang magst du in Glückseligkeit schwelgen,
doch schon bald wird ein Unbehagen an dir nagen.

Wieder gibt es einen Bewusstseinssprung.
Auf der nächsten Ebene vergrößert sich deine Wahrnehmung noch um ein Vielfaches.

Du erfährst dich als die anderen. Als die Welt.
Bis hin zur Erfahrung göttlicher Erscheinungen und Hingabe an Gott.
Du bist bereit voll und ganz zu dienen.
Doch hier passt das Zitat
„Triffst du Buddha entlang des Weges, töte ihn“,
denn hier gibt es immer noch eine subtile Trennung.

Die Reise wird dich in die sog. Dunkle Nacht der Seele führen.
Du erfährst alles ist wahr und nichts ist wahr.
Es kommt dazu, dass du alles Wissen vergisst.
Das mag verwirrend und erschreckend wirken, und ist es auch.
Es kann soweit führen,
dass du dich ganz subtil unnahbar und distanziert fühlst.

Es folgt eine Phase der Stabilisierung, wo du zögerst, wieder in die Welt hinauszugehen,
doch du wirst diesen goldenen Käfig verlassen müssen,
um das Absolute zu realisieren,
das Sowohl-Als-Auch.
Wo die Welt, genau so wie sie ist (perfekt und unperfekt) umarmt wird.
Die dualistische Erscheinung wird als das Göttliche selbst verinnerlicht.
Die Suche nach dem Sinn und der Bedeutung des Lebens ist beendet.

Es gibt nur DAS
Alles ist Hier.
Alles ist Jetzt.
Alles bist Du.
Und du bist Nichts.
Alles ist verbrannt und wiedergeboren.

Und auch wenn ein Erwachter wie ein ganz normaler Mensch erscheint und handelt, so weiß er, dass er nicht der Handelnde ist.
Auch wenn er verschiedene Rollen im Leben zu spielen scheint, ist er frei von diesen!
Auch wenn es so erscheint, dass er spricht, diskutiert, urteilt,… so ist nicht er, der es tut.
Es ist das ewige Selbst, das frei ist von allen Rollen, allen Erscheinungen, frei von Raum und Zeit.

Kavitha – 2021

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