Wie ein leeres Blatt sein…

Der Moment wo sich der Knoten löst
ist wunderbar, wundervoll.
Ein wahres Geschenk!
Der Moment wo du endlich dem begegnest,
vor dem du ständig davon gelaufen bist.
Nenne es Angst.
Nenne es Scham.
Oder Schuld.
Ganz egal.
Das was all die Geschichten aufrecht erhalten hat.

Der Moment wo du bleibst,
ganz da bleibst,
empfängst,
und sein lässt…
…ist magisch.

Es ist wie inmitten des größten Sturms,
einfach ruhig da zu sein.
Bereit es jetzt geschehen zu lassen.
So oft schon an dieser Schwelle gestanden,
diesen Moment so gut kennend,
und dann endlich, endlich da geblieben,
nicht mehr ausgewichen,
nicht mehr davon gelaufen.
Welche eine Befreiung!
Welch eine Erleichterung!

Und nun?
Es fühlt sich an,
wie nach einem Orkan.
Plötzlich alles, alles weggefegt.
Wie ein leeres Blatt,
völlig unbeschrieben.
Offen & empfänglich.
Frei.
Befreit von all den Geschichten.

Und jetzt?
Das Blatt neu beschreiben?
Wozu?
Einfach ein leeres Blatt sein.
Ein unbeschriebenes Blatt.
Nix mehr drauf schreiben.
Nix Neues mehr kreiieren.
Einfach nur im Fluss sein.

Wunderbar!
Leicht!
Spontan!