Es geht nur noch weiter, wenn du das Alte hinter dir lässt.
Mit der Vergangenheit abschließt.
Loslasst was eh schon längst vorbei ist.

Doch da gibt es Gedanken, die kommen immer wieder.
Ob ich will oder nicht.
Ich lese immer wieder wie wichtig es ist seine Gedanken positiv zu halten.
Dass man Leid verursacht, wenn dies nicht geschieht.
Dass der Angst keine Folge geleistet werden soll,wenn sie auftaucht.

Ha ha ha – kann ich dazu nur sagen.
Wie soll ich Gedanken kontrollieren, die einfach auftauchen.
Und wenn sie auftauchen sind sie schon gedacht.
Also ist es quasi schon passiert.
Also ist Kontrolle – wenn überhaupt – nur möglich indem ich diesen Gedanken keine Energie schenke und sie nicht weiter verfolge.

Und doch kommen sie immer wieder.

Dann habe ich gelernt: bleibe mit dem was ist.
Beobachte deine Gedanken.
Fühle was du dabei fühlst.
Und bleib mit diesem Gefühl.
Dann löst es sich auf.

Hmmm. Jetzt hab ich aber die Erfahrung gemacht,
dass ich das nicht immer schaffe.
Dass mir manches so groß, so überwältigend erscheint,
dass ich nicht in dem Gefühl bleiben kann/will.
Zu traumatisch war die Erfahrung, die damals gemacht wurde.

Also um Hilfe bitten.
Denn allein kann ich da nicht raus.

Dann denk ich nur im Kreis.

Ich bitte um Hilfe.

Rrrrring. Ein Anruf.
Wow – so schnell?
Ja so schnell kann es gehen.
Ein Satz.
Ein Wort.
Und plötzlich schießt alles hoch.
Die Tränen purzeln.
Der Schmerz ist da.
Nicht mehr in Gedanken.
Eintauchen in den Schmerz.
Fühlen der Traurigkeit.
Erinnerungen dazu – falls welche da sind – betrachten.

Und dann….
Ja und dann schwups wieder draußen aus dem Drama.
Wieder voll da.
Schmerz weg.
Traurigkeit weg.

Kavitha – 2015

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