…oder das Ergebnis von Schattenarbeit.

Erst in dem Moment, als ich meine Schatten zu mir nehmen konnte, sie wirklich sehen UND fühlen konnte, wurde ich offen für all das Lob, das mir entgegen gebracht wurde.

Erst in dem Augenblick als ich all meine negativen Seiten zu mir nahm, konnte ich auch die positiven Seiten fühlen.

Bis zu diesem Augenblick winkte ich jedes Lob, jede Anerkennung und all die Kraft, die Schönheit in mir ab.

Wenn jemand zu mir sagte: „Danke, Angelica, du hast mir sehr geholfen!“, winkte ich nur ab – es war ja selbstverständlich für mich.

Wenn jemand zu mir sagte: „Angelica, du bist wundervoll, so wie du bist.“, glaubte ich kein Wort – zu groß war die Selbstverurteilung in mir.

Wenn jemand meinen Mut bewunderte, war mir das peinlich.

Ich war taub für diese Stimmen.

Ich war blind mein Strahlen zu fühlen.

Doch als ich all die Dinge zu mir nahm, für die ich mich schämte, für dich mich auf ärgste verurteilte, für die ich mich hasste, konnte ich jene Dinge annehmen, die mich unterstützen, fördern, bekräftigen.

Es fühlt sich an wie ein Wunder.

Als könnte ich plötzlich wieder hören.

Sehen

Und fühlen.

Bis dahin war es mir nicht möglich.

Dafür bin ich dankbar 🙂

Kavitha – 2021

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