Ein „Mittel“ gegen die Ohnmacht/Starre?

Langsam, ganz langsam schleicht er sich ein.
Die Menschen beginnen das Spiel zu durchschauen.
Sie hinterfragen.
Sie glauben nicht mehr alles was das so vorgegaukelt wird.
Es geht langsamer als ich dachte.
Doch ich kann es schon fühlen.
Wie er hoch kriecht.
Nach den vielen Tagen von Isolation.
Nach einigen Angstattacken.
Schlaflosen Nächten.
Kocht er bald über.
Es wird nicht mehr lange dauern.
Dann ist er da:
Der heilige ZORN!

Zorn auf das Virus.
Zorn auf die Regierung.
Zorn auf die Menschen.
Zorn auf uns selbst.
Zorn über unsere eigene Dummheit.
Zorn über das was mit uns gerade geschieht.
Zorn auf Gott.

Und ja – das ist ein zutiefst heiliger Akt!
Es geht um die Befreiung all der gedeckelten Lebenskraft.
Es geht um die Befreiung der Freude, der Leichtigkeit, des Lachens.
Das uns irgendwann im Keim erstickt wurde.
Genau dem dient dieses aktuelle Spektakel.
Doch es wurde uns gesagt: Hab keine Angst!
Was gleichbedeutend ist mit: Fühle deine Gefühle nicht!

Immer und immer wieder wird und wurde uns gesagt,
dass es gefährlich sei, die Gefühle zu fühlen, die da sind.

Doch genau das ist ja das worum es geht.
Alte Programme zu löschen.
Alte Konditionierungen raus zu schmeißen.
Aus dem System.
Reinigung & Klärung.
Und dazu gehören auch diese Gefühle.
Jene Gefühle, die bisher noch nicht gefühlt werden durften/konnten.
Wie zum Beispiel dieser Zorn
Reine Lebenskraft!
Vielleicht ist genau sie es, die diese Starre, dieses Gefühl von Ohnmacht endlich bricht. Und uns mit unserer Lebenskraft wieder in Berührung bringt.

Einziges MUSS hierbei:
KONSTRUKTIV damit umzugehen.
Fühle ihn.
Gib ihm Raum.
Tanze ihn.
Schüttle ihn raus.
Male ihn.
Geh laufen.
Gib ihm Stimme.
Durch deine Stimme.
Töne ihn.
Singe ihn.
Komponiere einen Song.
Schreie (in einen Polster).
Betätige dich handwerklich.
Hämmere was das Zeug hält.
Hacke Holz.

Schreib alles auf, was auf der MENTALEN Ebene auftaucht – BEVOR du irgendwelche Gespräche führst.

Es kann & darf höchst KREATIV sein, dieser Prozess sein!
Richte dich am besten darauf aus.

Lass dich nicht dazu verführen, ihn auf andere zu projizieren.
Sonst landest du im alten – endlosen – Spiel.
Höre damit auf damit nach außen zu gehen.
Einen Schuldigen zu suchen.
Oder einen Verantwortlichen.
Es geht um Eigenverantwortung.
Handle eigenverantwortlich mit dem was sich in dir zeigt.
Das ist schon sehr, sehr viel.
Und du ahnst nicht, WIE hilfreich und dienlich – auf alle Fälle für all jene in deinem Umfeld,die mit dir in Berührung sind.

Warum? Ganz einfach – du bist nicht mehr ein wandelnder Vulkan!
Der Vulkan hat sich ausgespieen.
Und was übrig bleibt ist RUHE/FRIEDEN.
Und das ist fühlbar.
Egal wie nah oder wie fern du grade bist.

Also lasst uns durch diese Phase KREATIV durchgehen.

Kavitha – 2020

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