Das was stirbt,
das was dir Unbehagen bereitet,
das was Unsicherheit hervorruft,
ist lediglich das Sterben deiner inneren Bilder.

Jener Bilder,
von denen dir deine Eltern erzählt haben.
Jene Bilder,
die dein Umfeld geprägt haben.
Jene Bilder,
die dir in der Schule oder Kirche gepredigt wurden.

Zuvor hattest du diese Bilder nicht in dir,
sie existierten nicht in dir.
Drum mach dir keine Sorgen,
wenn sie jetzt wieder gehen.
Eines nach dem anderen
wird sich auflösen,
bis nichts mehr davon übrig bleibt.

Klingt doch eigentlich herrlich, oder?
Freier.
Ruhiger.
Offener.
Unbedarfter.

Es ist nur der Prozess des Loslassens,
des Sterbens,
der dir Kummer bereiten kann,
denn du hast dein Ich,
deine Identität damit verknüpft.
Hast das Gefühl zu sterben,
wenn sie wegfallen,
deine inneren Bilder.
Das was stirbt,
sind aber eben nur diese Bilder.
Diese Vorstellungen.

Drum kannst du sie getrost ziehen lassen.
Es steht dir damit viel mehr Energie zur Verfügung,
für das was ist.
Dann lebst du in voller Fülle.
Besser gesagt, du er-lebst sie,
die Fülle die dich immer umgibt.
Du erfährst das Wunder „Leben“.
Du bist ganz da.

Und denk daran:
Nur weil viele dasselbe tun und denken,
heißt es noch lange nicht,
dass es deswegen richtiger ist.
Denn vieles bröckelt gerade bei vielen.
Irrtümer lösen sich auf.
Erkenntnisse erheitern.
Und Leben erwacht in seiner vollen Pracht.

Lass sie gehen,
deine inneren Bilder.
Und erfreue dich an dem was ist.

Kavitha – 2020

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